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Kategorie: Architektur

Die Entfremdung der Dinge – Trace Space


erschienen im Baumeister Architekturmagazin, April 2020,
Spielräume: Architektur für Kinder


www.baumeister.de

Erzählung in Kirschrot

Ein Bekenntnis zur Farbe und Fassade: Mit der kürzlich fertiggestellten Wache Wilrijk der Feuerwehr Antwerpen gelingt dem Rotterdamer Studio Happel Cornelisse Verhoeven Architecten eine reizvolle Variante von „architecture parlante“.

Foto: Karin Borghouts

Sobald ein paar Wolken vorbeiziehen, verändert sich die Fassaden der neuen Feuerwache in Antwerpen-Wilrijk. Diesen Effekt erzielen die Architekten durch die kirschrot glasierten Ziegel. Je nach Wetterlage spiegeln sie das Tageslicht wider – mal strahlen Steine in der Sonne, mal funkeln sie düster. Weil die Gegend rund um die Verkehrsachse Gaston Fabrélaan nicht besonders ansehnlich ist, wollte das Architektentrio einen starken Akzent setzen. In der typisch belgischen Hauptstraße reihen sich Ziegelbauten aneinander – der neue Nachbar integriert sich selbstbewusst in das Umfeld. „Eine Feuerwache ist ein sehr funktionales Gebäude, aber dabei darf man nicht die emotionalen und gesellschaftlichen Aspekte vergessen“, meint der Projektarchitekt Floris Cornelisse. Sonst entwerfen HCVA gerne stille, bescheidene und zurückhaltende Bauten. Hier ist es anders.

Im Portfolio von HCVA findet sich bisher noch keine Feuerwache. Die drei Partner Ninke Happel, Floris Cornelisse und Paul Verhoeven wollen sich bewusst nicht auf eine Bauaufgabe fokussieren. So kommt es, dass 2020 neben dem Brandweerpost auch ein Museum und eine Brücke der Architekten eingeweiht werden. Verbindendes Element bei diesen sehr unterschiedlichen Typologien sind weder Material noch Funktion, sondern die architektonische Grundauffassung: Ein Gebäude verstehen die jungen Niederländer als Erzählung. „Architecture parlante“ nannte das Claude-Nicolas Ledoux (1736–1806): eine sprechende Architektur, bei der Form und Erscheinung die Funktion offensichtlich lesbar machen, mögen auch die drei jungen Architekten. Als Post-Superdutch-Generation entwerfen sie mit einem anderen Sound als Büros wie OMA, MVRDV oder Mecanoo. „Wir materialisieren nicht das Konzept – wir konzeptualisieren das Material“, zitiert Cornelisse den Architekten Jan Peter Wingender. MEHR…

Zwischen den Regalen

Der Suhrkamp Verlag hat seinen neuen Hauptsitz in Berlin-Mitte bezogen. Entworfen wurde das Betonensemble als eine sorgfältige Stadtreparatur von Roger Bundschuh. Das Innenleben des Verlagshauses hat das Team von Kinzo geplant. (…) Die konisch geformten Etagengrundrisse ergeben sich aus der stadtplanerischen Setzung – die Architektur erinnert selbst an eine überdimensionale doppelte Regalreihe. Roger Bundschuh geht es dabei, wie schon zuvor beim benachbarten L40, um eine Auflösung des Blockrands. Das neue Haus soll eben nicht wie der Poelzig-Bau sein, der an dieser Stelle einmal stand, sagt Bundschuh, sondern das genaue Gegenteil: „Kein Blockrand, kein enger Hinterhof.“ Stattdessen öffnet sich sein Entwurf zum Rosa-Luxemburg-Platz und zur Linienstraße. „Es gibt keine Schauseite und keine Rückseite, der städtische Raum umgibt das Gebäude.“ Während die dunkle Fassade des L 40 gegenüber als markanter Monolith den Stadtraum bespielt, bezieht sich der Suhrkamp-Neubau mit seiner hellen, warmen Betonfassade in Form und Farbigkeit auf den Bühnenturm der Volksbühne. Noch sind die Außenanlagen nicht endgültig fertiggestellt. Im Innern wird dagegen bereits am nächsten Kapitel der Geschichte des Suhrkamp-Verlages geschrieben.

Zum gesamten Artikel, erschienen bei www.stylepark.com

Mandeville Canyon


Hier folgt die Architektur der Umgebung: Ron Radziner hat in einem Waldhang zwischen Mandeville Canyon und Santa Monica Mountains ein archaisches Haus für seine Familie gebaut, das in einem definierten Gleichgewicht mit der Natur steht. Nebenbei erinnert es an einen bewohnbaren Tempel – und ist ein Ort der Ruhe…

erschienen in HÄUSER Magazin Januar 2020

Spurensuche in Beton

Eingeschlagene Fenster, zugewachsene Fassaden, Wasserschäden, Graffiti und weitere Souvenirs des jahrelangen Leerstands begrüßten die Architekten und Bauherren bei ihrem ersten Besuch. Ein trügerisches Bild. „Die Substanz war in einem ein- wandfreien Zustand, wie ein Gutachter feststellen konnte“, erzählt Sandra Scheffl, die zusammen mit Xaver Egger für Entwurf und Planung verantwortlich zeichnet. Auch wenn die Bauherren kurz über einen Abriss nachdachten, entschieden sie sich für eine Sanierung mit Umbaumaßnahmen. Gebäude und Grundstück im Berliner Vorort Zehlendorf hatten sie im Internet entdeckt. Dass es zuvor zu keinem Verkauf kam, verdanken sie der unvorteilhaften Parzellengröße: Erst zwei sogenannte Stadtvillen hätten sich für Investoren gerechnet, aber nicht gepasst. Sonst hätte die ehemalige Druckerhalle aus den Siebzigerjahren wohl längst etwas Neuem weichen müssen. Für das Büro SEHW Architektur aber passte die Umwandlung des ehemaligen Gewerbebaus in ein familiengerechtes Wohnhaus ins Portfolio. „Es gibt kaum ein Gebäude, aus dem man nichts machen kann“, ist Egger überzeugt. Bauen im Bestand ist für ihn und sein Team eine Frage der Haltung. Seine Leidenschaft gilt „vermeintlichen hässlichen Entlein“ wie der Zehlendorfer Druckerei, aus denen er mit Verve herauskitzelt, was an Potenzial in ihnen steckt. „Häutung“ nennt Xaver Egger diesen Prozess. (…)

erschienen in HÄUSER Magazin Oktober/November 2019

Silicon Hill in Kopenhagen

erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, von Stephan Burkoff & Jeanette Kunsmann


Wie ein gigantisches Tier mit dampfendem Rüssel erhebt sich dieser ungewöhnliche Bau nördlich der Kopenhagener Innenstadt. In seinem Bauch befindet sich die städtische Müllverbrennungsanlage mit integriertem Wärmekraftwerk. Und auf seinem Rücken? Drei Ski-Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene, insgesamt 450 Meter lang. Architekt des Tieres, ist der Däne Bjarke Ingels, er ist für Überraschungen und Größenwahn bekannt. Dieses Mal kombiniert er spielerisch Nutzungen miteinander, die sich bisher ausgeschlossen haben: Müllentsorgung und Erholung. Spaß und Nachhaltigkeit…

Optimimus ist das Fundament des Hauses: Balkrishna Doshi

Über die Ausstellung im Vitra Design Museum, erschienen im FAZ Feuilleton am 4. Juni 2019

Zurück in die Zukunft

Arata Isozaki wird im Mai der Pritzker-Preis verliehen: für sein Schaffen als Architekt und Stadtplaner, aber vor allem als visionärer Theoretiker, der versucht, die Zeit umzukehren, indem er die Zukunft in die Vergangenheit verwandelt.

Arata Isozaki, © Pritzker Prize

„Für mich ist die moderne Stadt angefüllt mit Unsichtbaren“, schreibt Arata Isozaki. „Sie ist wie das Labyrinth in Alice hinter den Spiegeln, wo es unmöglich ist, die Dinge zu erfassen, die einem entgegenfliegen.“ Diese Sätze, die so aktuell klingen, stammen aus dem Essay Unsichtbare Stadt, den der Querdenker bereits 1967 verfasst hat. Ein halbes Jahrhundert ist seitdem vergangen. Liest man heute die großen Theorien des japanischen Architekten, wirken sie absolut zeitgemäß. Und wenn Arata Isozaki fragt: „Können wir nicht die Vergangenheit, so wie wir sie uns in der Zukunft vorstellen, in Zukunft verwandeln?“, lautet die Antwort für den 87-Jährigen seit gestern: Ja. Denn im Mai 2019 wird Isozaki einen ziemlich großen Preis erhalten: nämlich die tatsächlich immer noch wichtigste Auszeichnung, die einem Architekt überhaupt verliehen werden kann. Arata Isozaki ist der 46. Pritzker-Preisträger.

Damit hat natürlich wieder keiner gerechnet. Weshalb es wie jedes Jahr durch die Welt raunt: „Warum der?“. Dabei fragt man sich doch vielmehr: „Warum erst jetzt?“ Wurden doch jüngere Kollegen wie Tadao Ando, Toyo Ito, SANAA und Shigeru Ban, also allesamt Architekten, die Arata Isozaki maßgeblich beeinflusst hat, schon längst mit dem Pritzker-Preis geehrt. Auch Zaha Hadid wäre hier zu nennen. Zumindest bis ihr Förderer 2014 ihren Stadionentwurf für die olympischen Spiele in Tokio mit seiner Schildkrötenmetapher kritisierte („A turtle waiting for Japan to sink so that it can swim away“). Isozaki gewann mit diesen wenigen Worten als Architekturkritiker an Profil, Hadid verlor einen Großauftrag. In der Zukunft ist dann alles einfach nur Vergangenheit.

Zum gesamten Artikel, erschienen bei www.stylepark.com

Studio Visit: Kuehn Malvezzi

„Erst heute morgen haben wir noch überlegt, was wir jetzt eigentlich mit unserer Handbibliothek machen sollen“, sagt Wilfried Kuehn und trinkt einen Schluck Espresso. Sein Blick wandert durch den Garten. „Aber vermutlich werden wir uns einfach davon trennen“, schließt er nach einer kurzen Pause. Mit dem Umzug von der Heidestraße in die Torstraße sollte sich nicht nur das Büro in die Vertikale ziehen – Kuehn spricht von einem Townhouse – das gesamte Team von Kuehn Malvezzi arbeitet seit Jahresbeginn hauptsächlich digital: „Es liegt kein Papier mehr auf den Tischen“, erklärt der Architekt. Die Umstellung ist enorm, aber effektiv: Alles wurde digitalisiert und archiviert, neben Nachschlagewerken wie dem Neufert konnten sogar die Telefone im Computer verschwinden. „Die Mitarbeiter nutzen zum Telefonieren ein Programm und die schlanken Kopfhörer vom Smartphone“, erklärt Kuehn. „Das funktioniert sehr gut.“

© Giovanna Silva

Freie Tische bedeuten auch Freiheit für Kreativität. Und eine flexible Platzwahl. Auch wenn es bei Kuehn Malvezzi sogenannte Projektarbeitsplätze gibt, wechseln die Mitarbeiter nicht jeden Tag ihren Schreibtisch. Simona Malvezzi und den Brüdern Wilfried und Johannes Kuehn, die 2001 ihr gemeinsames Büro gegründet haben, geht es dabei um Austausch. „Wir wollten ausschließen, dass sich durch die Verteilung auf die einzelnen Etagen am Ende kleine Gruppen bilden“, begründet Wilfried Kuehn das Arbeitsplatzkonzept. „Nun wechseln die verschiedenen Architekten ihren Tisch je nach Projekt und arbeiten mal im zweiten, mal im ersten Geschoss.“ In der dritten Etage wartet ebenfalls ein langer Tisch mit Blick auf die Torstraße, im Erdgeschoss trifft man sich auch mit Gästen und Fachplanern zu Besprechungen – „so ist man nie ganz raus, sondern bleibt im Geschehen.“

Der Eingang öffnet sich zur Straße, „hier könnte auch eine Bar stehen, letzte Woche hatten wir im Entree ein kleines Fotoshooting“, erzählt der Architekt. Die vertikale Aufteilung der einzelnen Nutzungen pro Etage erlaubt Kuehn Malvezzi, auf Türen zu verzichten: eine Offenheit, die bewusst gewollt ist. Eine schmale Treppe an der Seite verbindet die Büroetagen, wobei sich Garderobe, Wasserspender, Drucker und Plotter in den Nischen vor und nach der Treppe extrem gut platzieren. Einen Aufzug gibt es auch, er verschwindet hinter einer weißen Tür. Wir sitzen im rückseitigen Garten, in dem sich eine unglaubliche Ruhe ausbreitet, obwohl draußen die Torstraße tobt. Dass man den Verkehr nicht hört, liegt an der Höhe des Vorderhauses. Und da Kuehn Malvezzi ihren Neubau mit den Geschosshöhen eines Berliner Altbaus entworfen haben, fällt dieser gar nicht so auf. Der Architekt redet von den Schallschutzfenstern: „Der Öffnungsflügel zur Torstraße ist ein Fenster, das sich in eine Wandtasche schiebt – ähnlich, wie es Schinkel für die Bauakademie geplant hatte.“ Das sieht gut aus und es funktioniert. Akustik findet Wilfried Kuehn in einem Büro mit das Wichtigste: zehn Meter lange Akustikwände wurden vom Künstler Michael Riedel als textile Wandarbeit für den Ort gemacht und deshalb sitzen die Architekten bei Kuehn Malvezzi auch alle an einem langen Tisch, der sich aus zehn Schreibtischen zusammensetzt. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Lärmpegel bei kleinen Gruppen und Kojen steigt“, sagt Kuehn. „Wenn man die Schreibtische so anordnet, dass sich alle sehen, ist es von Beginn an leise und es bleibt auch leise.“

Was im Inneren sofort auffällt ist der helle, weiche Boden: ein Magnesiaestrich, der gerade gewachst wurde, um die empfindliche Oberfläche zu schützen. Mit seiner fugenlosen Ästhetik betont er die Horizontale jeder Etage. Vielleicht spürt man das venezianische Steinpulver, vielleicht erinnert das Magnesium an die alten Skulpturen, denen man noch aus der Antike begegnen kann. „Der Boden war für uns ein Experiment.“ Die Sprache des Materials gewinnt in Zeiten der Digitalisierung an Bedeutung. Einen weiteren Gegenpol zum digitalen Büro bildet auch der Garten, den die Landschaftsarchitekten Atelier Le Balto gestaltet haben. Das Trio arbeitet regelmäßig mit Kuehn Malvezzi zusammen – Garten und Pavillon für das House of One in Berlin sind ein gemeinsames Projekt. Für das Architekturbüro hat das Atelier Le Balto eine reduzierte Oase geschaffen: Ein umlaufendes Betonplateau rahmt den Garten ein und führt wie ein Kreuzgang um die Mitte, in die drei junge Robinien gepflanzt wurden. Als Abtrennung dienen Kirschbäume, die am Spalier wachsen und eine Wand bilden. So ergibt sich ein Raum im Garten, während sich der Kreuzgang sehr gut zum Telefonieren eignet, wie Wilfried Kuehn anführt. Auch wenn es einen Gärtner gibt, kümmern sich die Architekten selbst um die Bewässerung der Bäume und pflegen ihren Garten.

„Das Büro verändert sich“, meint Wilfried Kuehn und beschreibt es als einen sozialen Ort, deshalb gebe es auch so viele Coworking-Spaces. „Natürlich kann jeder einfach bei sich zuhause arbeiten, aber der Mensch sucht nach Austausch“, sagt der Architekt. Für ihn ist das Büro zum Lebensraum geworden, ein sozialer Ort mit einer ganz anderen Bedeutung, als vor 20 Jahren. Fehlt noch der Kaffee. Weil die Architekten keine Teeküchen mögen, haben sie in ihrem kleinen Gartenhaus einen Bartresen eingebaut, der aus der ehemaligen INIT Kunsthalle stammt und ein Stück Berlingeschichte transportiert. Praktischerweise lässt sich der Anbau so für verschiedene Anlässe nutzen. Heute riecht es nach frisch gemahlenem Espresso. Der lässt sich noch nicht entmaterialisieren.

erschienen im DEAR Magazin, Herbst 2018

James Bond in Maastricht

House V

Die Einen sammeln Bücher, Porzellan oder Kunst, Andere sammeln Autos. In Maastricht hat Wiel Arets nun ein Haus für ein Paar gebaut, das als Oldtimer-Sammler mit diesem Hobby unter einem Dach wohnen wollte.

Das „V-House“ fügt sich inmitten der mittelalterlichen Struktur der Unistadt als Hülle zwischen den benachbarten historischen Bestandsbauten ein – ein dreieckiger Schnitt in der Frontfassade des gläsernen Neubaus verbindet das Schrägdach des eingeschossigen Nachbarhauses mit dem zweigeschossigen Bau auf der anderen Seite.

Um das private Wohnhaus auf dem schmalen, langgezogenen Grundstück zu belichten, haben die Architekten Hohlräume in den 530 Quadratmeter großen Baukörper geschnitten. Das Erdgeschoss ist sowohl zur Straßen- als auch zur Rückseite geöffnet; ein überdachter Teil dieses Außenraums dient als Außenparkgarage für Aston Martin und Co. Zwei übergroße Glas-Schiebetüren dienen als Eingang. Dieser lässt sich nur per iPhone öffnen und schließen, um bequem mit dem Auto in das Haus zu fahren.

Die Erschließung erfolgt über zwei Wegsysteme. Eine „langsame“ Treppe führt vom Erdgeschoss in den weitläufigen Wohnbereich, der mit Küche und Essbereich über eine kleine Rampe verbunden ist. Ein „schnelles“ Treppenhaus führt als vertikaler Schacht über die gesamte Höhe des Hauses hinauf bis zur Dachterrasse.

Der Betonkern wirkt rau und unwohnlich, sorgt jedoch als Wärmespeicher für die Gebäudeheizung und -kühlung. Und auch sonst überrascht die Wohngarage in Maastricht noch mit ein paar ungewöhnlichen Details: Die einteilige, maßgeschneiderte Küche wurde in Edelstahl gefertigt und ist mit dem 3,50 Meter langen Esstisch verbunden. Dass sich dann auch noch das Bett per Knopfdruck im Boden versenken lässt, erinnert stark an die Filmsets von Ken Adam – James Bond würde sich im V-House wohlfühlen.

(Jeanette Kunsmann; erschienen in den BauNetz-Meldungen am 10. Dezember 2013)

Fotos: Jan Bitter

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